Unsere Geschichte

Heute

Über uns

Nach 150 Jahren ist die Firma August Ernst als tradtitionelles, innovatives und zukunftsorientiertes Familienunternehmen noch immer ein fester Bestandteil der Bauwirtschaft im Großraum Hamburg.

Mit zwei Pferden angefangen, entwickelte sich der Fuhr- und Maschinenpark stetig weiter und umfasst nunmehr über 50 Fahrzeuge und ca. 100 Mitarbeiter.

Der heutige Stammsitz in Moorburg wurde nach völliger Zerstörung im zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut.

Das Unternehmen wurde von August Heinrich Theodor Ernst 1871 gegründet und seither von den Generationen der Familie Ernst stetig weitergeführt. Gegenwärtig werden die Geschicke des Unternehmens in 4. Generation durch Heinz-August Ernst als alleinigem Gesellschafter  und Geschäftsführer geleitet

Die Geschichte und die Gegenwart der o.g. Unternehmensführung zeugt davon, dass sich alle das Prädikat „Arbeitspeer“ verdient haben.

Die 5. Generation kommt inzwischen in der Firma an, um diese Entwicklung nicht abbrechen zu lassen…

Juni 1871

Gründung durch August Heinrich Theodor Ernst

Zur Zeit der Unternehmensgründung bewohnte August H. Th. Ernst mit seiner Familie das am Deich gelegene Haus Moorburg Nr. 34, zu dem auch der Hof Moorburg Nr. 35 gehörte. Im Jahre 1877 wurde dann Moorburg Nr. 11 gepachtet, wo nebenan die Pferde im Stall untergebracht waren. Im selben Jahr noch wird die Lizenz zum Betrieb einer Gastwirtschaft in seinem Haus erworben. Aufgrund des stetig wachsenden Zuspruches wird ein Tanzsaal hinzugefügt und das Nachbargrundstück gepachtet, dieses trägt den Namen „Moorburger Hof“. Neben Fuhrbetrieb und Gastwirtschaft baut August H. Th. Ernst zusätzlich auf Milchviehwirtschaft, da gutes Weideland vorhanden war.

1906

August H. Ernst wird Nachfolger

Der Enkel August H. Ernst übernahm den Betrieb am Moorburger Elbdeich Nr. 5 und setzte das Fuhrgeschäft mit 2 Gespannen fort. Zu dieser Zeit lebten hier neun Personen mit zehn bis zu fünfzehn Gästen, sechs Pferde, acht Kühe und acht Schweine. Wenige Jahre später hatte August H. Ernst schon fünfzehn Pferde und konnte somit auf sieben Gespanne zurückgreifen. In den ersten Jahren wurde hauptsächlich Holz für Werften wie Blohm & Voß transportiert.

17. Mai 1945

August Paul Heinrich Ernst tritt in den Betrieb ein

Am 17. Mai 1945, zehn Tage nach der Gesamtkapitulation Deutschlands, trat August Paul Heinrich Ernst mit zwei Pferden in den Betrieb ein.
Zusammen mit seinem Vater, seinem Onkel August H. Ernst und seinem Onkel Hermann Ernst begannen sie, den Betrieb wieder aufzubauen.
Die ersten Aufträge waren hauptsächlich Aufräumarbeiten.
Später wurde nun auch der beschlagnahmte Traktor zurückgeholt. Die beschlagnahmten Lastkraftwagen konnten jedoch nicht gerettet werden. Gleichzeitig wurde das Grundstück am Elbdeich Nr. 5 in Handarbeit wieder hergerichtet. Eine Wehrmachtsbarracke, die in Langenrehm entdeckt und an den Elbdeich geholt wurde, diente als provisorische Unterkunft. Das erste, feste Gebäude welches aus den Trümmern der alten Gebäude entstand, war der Stall um die Pferde wieder unterbringen zu können.

1. Januar 1956

August P. H. Ernst wird Mitinhaber

Die Ehe von August Heinrich Ernst blieb kinderlos. Daher adoptierte er seinen Neffen August P. H. Ernst. Dieser war somit am 1. Januar 1956 Mitinhaber der Firma August Ernst & Sohn OHG. Der Fuhrpark bestand zu dieser Zeit aus sechs Lastkraftwagen.

1961

August P. H. Ernst wird Alleininhaber

August Heinrich Ernst zog sich im Alter von 80 Jahren aus dem Geschäft zurück und August P. H. Ernst wurde Alleininhaber der Firma August Ernst.

Mai 1962

Erwerb des Grundstücks Moorburger Kirchdeich 60

Das bisherige Grundstück entsprach nicht mehr den Anforderungen des wachsenden Unternehmens. Deshalb erwarb August P. H. Ernst das Grundstück am Moorburger Kirchdeich 60, wo bis heute der Hauptsitz und das Wohngebäude der Firma August Ernst stehen.

1966

Erste eigene Gruben

Eines der wichtigsten Kapitel der Firmengeschichte begann im Jahr 1966. August P. H. Ernst erwarb von seinem Schwiegervater ein Stück Ackerland in Helmstorf. Hier wurde die erste eigene Sandgrube des Unternehmens angelegt und beherbergte rund 300.000 cbm Sand. Weitere Gruben kamer im Laufe der Zeit hinzu, wie z.B. die heutige Hauptgrube in Sinstorf mit einem abbaubaren Volumen von mehr als 3 Mio cbm.

1. Juli 1982

Heinz-August Ernst tritt in den Betrieb ein

Über seine Nachfolge im Familienunternehmen brauchte August Ernst sich keine Sorgen zu machen. Sein Sohn Heinz-August Ernst trat nach seiner erfolgreichen Ausbildung zum Speditionskaufmann bei Kühne & Nagel am 1. Juli 1982 in den Betrieb ein.

1988

Heinz-August Ernst wird zweiter Geschäftsführer

Nachdem Heinz-August Ernst seine Ausbilder-Eignungsprüfung und den Verkehrsfachwirt erfolgreich abgelegt hat, wurde er zweiter Geschäftsführer neben seinem Vater August P. H. Ernst.

2004

Ausbildungsstart bei August Ernst

August Ernst steigt aktiv in die Nachwuchssicherung ein und beginnt Berufskraftfahrer auszubilden.

2010

Eröffnung der Zweigniederlassung an der Maldfeldstraße

Um als zukunftsorientiertes Unternehmen den eigenen und den Marktanforderungen gerecht zu werden, wurden Büroräume, Freifläche und Parkplätze an der Maldfeldstraße 23 erworben und als Zweigniederlassung hergerichtet. Dieser Standort wird stetig weiter ausgebaut.

10. Januar 2012

Timo Ernst tritt in den Betrieb ein

Nun trat auch die inzwischen 5. Generation seit Unternehmensgründung mit in den Betrieb ein. Der Sohn von Heinz-August Ernst, Timo Ernst, beendet seine Lehre als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung und tritt in den Betrieb ein. Es folgen die Ausbilder-Eignungsprüfung sowie Wirtschaftsfachwirt, Fuhrparkleiterqualifikation, die fachliche Eignung für den Güterkraftverkehr und mehr.

2013

Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande

Die Verleihung kam überraschend für August P. H. Ernst, jedoch nicht für diejenigen die ihn über die Jahre kennenlernen durften.
August P. H. Ernst wurde im Hamburger Rathaus das Bundesverdienstkreuz am Bande für besonderes soziales Engagement verliehen. Dem amtierenden Innensenator Hamburgs, Michael Neumann gebührte die Ehre August P. H. Ernst diese Würde zu überreichen.
August P. H. Ernst bekam das Bundesverdienstkreuz nicht nur für die Stiftung und Initiation des August Ernst Pokals, welcher von Jugendfeuerwehren Hamburgs und Bundesweit gewonnen werden kann, sondern auch für seine stetige Hilfsbereitschaft bei Problemen, seinen Fleiß und seine Zeit bis eine Lösung gefunden wurde und für ehrenamtliches Engagement in vielen Bereichen.

19. März 2015

August Ernst verstirbt und sein Sohn Heinz-August Ernst wird alleiniger geschäftsführender Gesellschafter

Nachdem er über 70 Jahre die Geschicke der Firma maßgeblich gelenkt hat, verstarb August P.H. Ernst nach langer Krankheit am 19. März 2015.

Heinz-August Ernst wurde alleiniger geschäftsführender Gesellschafter und übernahm die Führung mit dem Ziel die Firmengruppe in eine stabile und innovative Zukunft zu führen.

Juni 2021

Die August Ernst Gruppe feiert 150-jähriges Jubiläum